Parkett: Hochwertiger Echtholzboden

Parkett gilt bereits seit Jahrhunderten als einer der wertigsten und nachhaltigsten Bodenbeläge. Einst ein Boden, der sich nur die wenigsten leisten konnten, ist Parkett mittlerweile erschwinglich und damit längst in vielen Wohnzimmern angekommen. Ein Parkettboden vermittelt zeitlose Eleganz und ein angenehm wohliges Gefühl. Angesichts der großen Auswahl unseres Online-Shops werden Sie schnell feststellen, dass nicht jedes Fertigparkett gleich ist. Beim Kauf sollten Sie eine Vielzahl von Faktoren beachten, um schlussendlich den für Ihre Bedürfnisse passenden Bodenbelag zu finden.Mehr zum Thema
11 Artikel verfügbar
  • 15 mm Stärke
  • Nutzschichtstärke 4 mm
  • hergestellt aus echtem Eichenholz
Neuheit
  • 15 mm stark bei ca. 4 mm Nutzschicht
  • Astig gebürstete Oberfläche
  • Großzügiges Dielenformat
  • 15 mm Stärke bei ca. 4 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Nachhaltig
Neuheit
  • Hangehobelte Oberfläche
  • Natürlicher Eicheton
  • Lebhafte Oberfläche
  • 15 mm Stärke und ca. 4 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Nachhaltig
Neuheit
  • 14 mm stark bei 3 mm Nutzschicht
  • Wohnfertiggeölte Oberfläche
  • Rohholz Optik
  • 15 mm Stärke und ca. 4 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Nachhaltig
  • ca.14 mm Stärke und ca 3 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Nachhaltig
  • 15 mm Stärke und ca. 4 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Nachhaltig
Neuheit
  • 14 mm stark bei ca. 3 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Naturgeölte Oberfläche
  • 14 mm Stärke und ca.3 mm Nutzschicht
  • Jedes Brett ein Unikat
  • Farbunterschiede sind naturbedingt möglich

Entscheidende Faktoren bei der Auswahl des passenden Parkettbodens:

  • Was ist Parkett?
  • Welche Arten von Parkettboden gibt es und wie sind sie aufgebaut? Möchten Sie Ihr Parkett Eiche als Fertigparkett?
  • Welche Formate gibt es bei Fertigparkett? Bevorzugen Sie eine Landhausdiele oder einen Schiffsboden?
  • Art des Holzes: Soll Ihre Diele aus Eiche, Ahorn, Walnuss oder aus einem anderen Holz sein?
  • Die ideale Nutzschicht bei Parkettböden
  • Wie ist die Oberflächenveredelung: Möchten Sie die Deckschicht gebürstet, strukturiert oder doch lieber klassisch glatt?
  • Wie ist die Oberfläche behandelt: Soll der Boden geölt oder lackiert sein?
  • Schwimmend verlegen oder verkleben: Wie soll ihr Parkettboden verlegt werden?
  • Wie pflege ich einen geölten Parkettboden?
  • Wie entferne ich Flecken von meinem geölten Fertigparkett?
  • Laminat oder Parkett – wo liegt der Unterschied?

Was ist Parkett?

Als Parkettboden wird ein hochwertiger Fußbodenbelag aus echtem Holz bezeichnet, der in zahlreichen Räumen des Hauses seinen Platz findet. Parkett gilt als zeitloser Klassiker und wird von vielen Kunden aufgrund seiner hochwertigen Qualität und starken Robustheit bevorzugt. Jede Diele ist einzigartig und ein Unikat.

Parkett sorgt für ein gesundes Wohnklima. Vor allem ein geölter Parkettboden reguliert den Feuchtigkeitshaushalt in Ihren vier Wänden. In Zeiten hoher Luftfeuchtigkeit wird diese gespeichert, um sie an Wintertagen mit eher trockener Luft wieder abzugeben. Ein Parkettboden ist wohngesund und bestens für Allergiker geeignet.

Ganz egal, ob Sie es rustikal, elegant oder lebhaft mögen: In unserem Online-Shop finden Sie passendes Parkett. Die Bestellung Ihrer Dielen können Sie bequem online durchführen und sich die Ware bis an die Haustür liefern lassen.

 

Welche Arten von Parkettboden gibt es und wie sind diese aufgebaut?

Bei Parkett haben Sie die Wahl zwischen Einschichtparkett, wie zum Beispiel Massivholzdielen und Mehrschichtparkett.

Unser 3-Schichtparkett besteht aus drei separaten Schichten. Die oberste Schicht ist die sogenannte Deckschicht oder Nutzschicht. Sie besteht aus einem Edelholz wie beispielsweise Eiche oder Buche. Darunter folgt die Mittellage/Trägerplatte sowie der Gegenzug. Sie sind oftmals aus Pappel- oder Fichtenholz hergestellt. Mehrschichtparkett wird zumeist werksseitig endbehandelt und deshalb auch Fertigparkett genannt. Fertigparkett ist zwischen 11 und 15 mm stark.

Im Gegensatz zu einem Mehrschichtparkett besteht Massivparkett nur aus einer einzigen Schicht. So sind zum Beispiel Massivholzdielen bis zu 22 mm stark. Das bietet den Vorteil, die Oberfläche mehrmals abschleifen zu können. Vorteile von Mehrschichtparkett sind unter anderem die drei quer zueinander verleimten Holzschichten. Diese bieten deutlich mehr Formstabilität als eine Massivholzdiele. So ist ein vollflächig verklebtes Mehrschichtparkett besser für eine Fußbodenheizung geeignet. Außerdem ist Fertigparkett wegen seines hohen Anteils von schnell nachwachsenden Hölzern wie Pappel oder Fichte nachhaltiger als eine Massivholzdiele aus 22 mm Eichenholz.

Weitere Einschichtparkettböden sind zum Beispiel Mosaikparkett oder Industrieparkett. Diese werden in der Regel als Rohware geliefert. Vor Ort wird dann der Boden verklebt, geschliffen um dann, je nach Wunsch, geölt oder lackiert zu werden.

 

Welche Formate gibt es bei Fertigparkett?

Die gängigsten Formate sind Landhausdiele und Schiffsboden. Landhausdielen sind wegen ihres großen Formats sehr ausdrucksstark. Bei einer Landhausdiele wird die Deckschicht aus einem einzigen Stück Edelholz hergestellt. Jede Diele ist somit ein Einzelstück und hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Landhausdielen findet man häufig handgehobelt oder gebürstet. Oft verfügen Sie auch über eine umlaufende Fase. Diese unterstreicht zusätzlich den Charakter der einzelnen Diele. Eine Landhausdiele verleiht jedem Raum ein besonderes Ambiente.

Bei einem Schiffsboden werden auf jeder Diele in drei Reihen unregelmäßig angeordnete Stäbe auf der Trägerplatte verleimt. Da diese Stäbe deutlich kleiner sind als bei einer Landhausdiele, ist der Schiffsboden der preiswertere und günstigere Parkettboden. Schiffsboden-Parkett gibt es ebenso wie seinen großen Bruder im mehrschichtigen Aufbau. Auch bei diesem Holzboden ist Eichenholz besonders stark vertreten.

Ein weiteres Format ist der Einzelstab. Daraus lassen sich neben dem klassischen Schiffsboden Verband auch Flächen im Fischgrät-Verband gestalten. Mit einem lackierten Fischgrät- Parkett zaubern Sie sich den klassischen Charme einer Gründerzeitvilla in Ihr Zuhause.

 

Welche Holzart darf es sein?

Ein weiteres Auswahlkriterium neben der Art des Parkettbodens ist die Auswahl der Holzart. Einzelne Holzarten unterscheiden sich durch ihr natürliches Farbspiel. Einheimische Bäume wie Buche, Kirsche oder Nussbaum zeichnen sich durch sehr warme Farbtöne aus. Hölzer wie Eiche oder Lärche sind von Natur aus in ihrer Maserung sehr markant und lebhaft.

Ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal stellt der Härtegrad des Holzes dar. Gemessen wird der Härtegrad in Brinell. Grundsätzlich kann man sagen, dass Nadelhölzer wie Lärche oder Kiefer viel weicher sind als zum Beispiel Ahorn, Esche oder Eiche. Hier ist die Rohdichte teilweise deutlich höher und das Holz somit wesentlich widerstandsfähiger gegen starke Beanspruchung. Bei Parkett gibt es keine Differenzierung in Nutzungsklassen, entscheidend sind die Holzart und die Behandlung der Oberfläche. Besonders beliebt ist seit einigen Jahren Eichenparkett. Eiche ist sehr hart und schafft eine behagliche, rustikale und wohlige Atmosphäre. Die Oberflächen der Eiche können gebürstet, strukturiert oder handgehobelt werden. Bei einer ruhigen Sortierung kann die Deckschicht aus Eichenholz auch gerne eine glatt geschliffene Edelholz-Schicht haben. Durch die in der Eiche vorhandene Gerbsäure lässt sich das Parkett sehr gut thermisch behandeln. Eiche-Parkett findet man in großer Auswahl mit einer geräucherten Oberfläche. Der Effekt des Räucherns sorgt für warme, dunkle Farbtöne. Farbige Öle können der Eiche auch eine sehr helle, weiße Oberfläche verschaffen.

Beim LaminatDEPOT bieten wir Ihnen ein breit gefächertes Sortiment an Parkettböden an. Die Farben sind vielfältig und gehen von dunkelbraun über steingrau geölt, Natur geölt bis hin zu weiß geölt. Die gängigen Holzarten bei Fertigparkett sind:

  • Eiche
  • Buche
  • Ahorn
  • Esche
  • Birke
  • Nussbaum
  • Olive
  • Akazie
  • Kirsche

 

Die ideale Nutzschicht bei Parkettböden

Die Langlebigkeit Ihres Fußbodens wird nicht nur von der Holzart oder der Verarbeitung beeinflusst. Tagtäglich werden Ihre Dielen zahlreichen Einflüssen ausgesetzt: Sie laufen über den Parkettboden mit Ihren Schuhen, Ihre Kinder toben sich mit kantigem Spielzeug aus oder Sie rollen mit Ihrem Schreibtischstuhl bequem zum nächsten Regal. Um diesen hohen Belastungen standzuhalten, sollte Ihr Parkettboden eine Nutzschichtstärke von mindestens 3,5 Millimetern aufweisen. So können lackierte Oberflächen je nach Tiefe der Verkratzungen mehrmals abgeschliffen werden.

 

Glatt oder gebürstet? Die Oberflächenveredelungen von Parkettboden

Schon längst endet die Vielfalt von Parkettböden nicht mehr bei der Auswahl des Holzes. Ganz gleich, ob Sie sich für Landhausdielen oder einen Schiffsboden entscheiden, eine individuelle Oberflächenstruktur verleiht Ihrem Bodenbelag mehr Charakter.

  • Eine glatte Oberfläche ist oftmals verbunden mit einer ruhigen Sortierung ohne Astlöcher und Risse. Auch bei Schiffsböden findet man oftmals eine glatte Oberfläche. Dank seiner ebenmäßigen Oberfläche lassen sich diese Böden sehr gut reinigen.
  • Gebürstetes Parkett: Findet man häufig bei Eichenparkett mit einer natur-geölten Oberfläche. Haben Sie sich für eine rustikale, natürliche Ausstrahlung entschieden, ist eine gebürstete Landhausdiele Eiche die perfekte Wahl. Bei dieser Oberflächenveredelung werden die weichen Anteile der Eiche in Faserrichtung herausgebürstet. Die Jahresringe, die Maserung und die Astanteile werden besonders hervorgehoben und verleihen der Landhausdiele ihr hochwertiges Aussehen. Als zusätzlichen Vorteil bekommt der Holzboden durch die Struktur eine optisch sehr unempfindliche Oberfläche im Rustik- oder Vintage-Look.
  • Handgehobelte Oberflächen werden mit dem Einsatz von Hobelwerkzeugen hergestellt. Diese Verarbeitungstechnik setzt gezielt auf die natürlichen Unregelmäßigkeiten des Holzbodens. So werden vor allem Astlöcher deutlich hervorgehoben. Die wellige Struktur ist schlussendlich sichtbar und vor allem beim Barfußgehen stark spürbar. Dieses Verfahren wird meist bei einer Landhausdiele eingesetzt. Eine Diele wird traditionell aus einem Stück Echtholz hergestellt und verarbeitet.

 

Welche Oberflächenbehandlung für Parkettböden gibt es?

Ein Holzfußboden ist etwas ganz Besonderes. Er sorgt für Behaglichkeit und ein wohliges Gefühl. Für die Strapazierfähigkeit und Unempfindlichkeit der Nutzschicht sorgen hauptsächlich zwei ganz unterschiedliche Oberflächenbehandlungen:

  • Lackiert: Das Fertigparkett wird mit einem Lack versiegelt. Der Lackfilm schützt das Holz vor Kratzern, Schmutz und Feuchtigkeit. Moderne Lacke gibt es zumeist auf Wasserbasis und in verschiedenen Glanzgraden.
  • Geölt: Geölte Parkettböden sind offenporig. Im Gegensatz zu einem lackierten Fertigparkett bildet das Öl keinen Film, sondern zieht tief in das Holz ein und füllt die Poren. Die Oberfläche bleibt offenporig und bekommt eine einzigartige und natürliche Ausstrahlung. Eichenparkett natur-geölt ist der zeitlose Klassiker.

 

Geölter Parkettboden

Optik / Haptik

  • Fußwarm
  • Authentisch
  • Natürliche Ausstrahlung

Beschädigungen

  • renovierungsfreundlich
  • partielles Anschleifen und Ölen des Bodens ist problemlos möglich. Kratzer oder Abplatzungen können vor allem bei rustikalen Sortierungen perfekt kaschiert werden

Pflege

  • spezielle Holzbodenseife verwenden
  • Grundreinigung und Einpflege sollten je nach Beanspruchung alle zwei bis vier Jahre durchgeführt werden.

Raumklima

  • die Offenporigkeit einer naturgeölten Oberfläche sorgt für eine gute Regulierung des Raumklimas

 

Lackierter Parkettboden

Optik / Haptik

  • Die Natürlichkeit geht ein Stück weit verloren
  • Weniger fußwarm

Beschädigungen

  • Kratzer sind gegen das Licht deutlicher zu sehen als bei geölten Böden.
  • Der Schutzfilm schützt vor Kratzern.

Pflege

  • sehr pflegeleicht
  • geringe Schmutzanfälligkeit

Raumklima

  • nur wenig regulierende Eigenschaften

 

Schwimmend verlegen oder verkleben: Die richtige Verlegung Ihres Parkettbodens

Bei der Verlegung unseres Fertigparketts haben Sie zwei Möglichkeiten. Entweder wird der Holzboden schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt.  Beide Varianten haben Ihre Vor- und Nachteile.

Die schwimmende Verlegung des Parkettbodens ist der einer Verlegung von Laminat ähnlich und geht dem Heimwerker leicht von der Hand. Dank eines umlaufenden Klick-Systems ist das Fertigparkett passgenau und gut zu verarbeiten. Zur Verbesserung der Akustik sollte auf jeden Fall eine Trittschalldämmung eingesetzt werden. Bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung und bei mineralischen Unterböden wie beispielsweise einem Zementestrich muss immer eine Dampfbremse verwendet werden. Der Parkettboden ist direkt nach der Verlegung begehbar. Möbel können sofort nach dem Verlegen auf den Boden gestellt werden. Soll der Dielenboden irgendwann ausgetauscht werden, ist die Entfernung kinderleicht.

Die vollflächige Verklebung des Holzbodens ist aufwändiger als das lose Verlegen, bietet aber auch einige Vorteile. Es bedarf einer sehr gründlichen Unterbodenaufbereitung. Ein vollflächig verklebtes Klick-Parkett ist kraftschlüssig mit dem Unterboden verbunden. Es gibt keine Luftpolster zwischen Unterboden und Bodenbelag. So klingt verklebtes Fertigparkett angenehm leise und bietet bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung die bestmögliche Wärmeleitung. Das Verkleben verhindert ein ausgeprägtes Ausdehnen oder Schrumpfen des Parkettbodens. Anstelle von Übergangsprofilen können in Türdurchgängen Korkstreifen gesetzt werden. Das passt perfekt zum natürlichen Look von Parkett und ist deutlich dezenter als Übergangsschienen. Diese müssen bei einer schwimmenden Verlegung im Türbereich eingesetzt werden. Falls Sie Ihr Parkett Eiche Landhausdiele abschleifen möchten, ist dies professionell nur bei einem vollflächig verklebten Boden möglich.

 

Wie pflege ich einen geölten Parkettboden?

Generell hilft regelmäßiges Staubsaugen. Dazu sollten Sie den Parkettboden nebelfeucht wischen. Nehmen Sie dafür kein Mikrofasertuch, sondern einen Wischmopp aus Baumwolle. Reinigen Sie Ihr Parkett niemals nur mit purem Wasser: Wegen der rückfettenden Wirkung sollten Sie immer einen Schuss Holzbodenseife hinzufügen. Dazu sollte nach der Verlegung eine sogenannte Ersteinpflege stattfinden. Eine Ausnahme bildet hier das wohnfertig geölte Eichenparkett.

 

Wie entferne ich Flecken von meinem geölten Fertigparkett?

Rotwein, Kaffee oder Tee lassen sich sehr gut mit dem Spot-Remover von WOCA entfernen. Sprühen Sie den Fleck ein und lassen Sie ihn 20 Minuten einwirken. Anschließend müssen Sie den Fleck mit einem Pad oder Baumwolltuch anlösen und mit klarem Wasser nachspülen. Gegebenenfalls sollten Sie den Vorgang wiederholen. Schützen Sie die behandelte Fläche im Nachgang durch den Einsatz von Pflegeöl oder Holzbodenseife.

Bei dunklen Wasserflecken auf Ihrem Eichenparkett hilft ein Gerbsäureflecken-Spray. Das Spray wird aufgesprüht und nach einer Einwirkzeit von 30-60 Minuten mit einem Baumwolltuch und lauwarmem Wasser entfernt. Falls erforderlich, muss der Vorgang wiederholt werden. Wichtig: Schützen Sie auch hier die behandelte Fläche im Nachgang durch den Einsatz von Pflegeöl oder Holzbodenseife.

 

Laminat oder Parkett – wo liegt der Unterschied?

Laminat wurde Ende der 1970er Jahre in Schweden erfunden und 1980 auf den Markt gebracht. Es hat sich als unkomplizierter Boden und als wahrer Verkaufsschlager etabliert. Immer wieder stellen sich Kunden allerdings die Frage, wo genau der Unterschied zwischen Laminatboden und Parkett liegt.

Bei der Herstellung eines Laminatbodens werden unter Druck Melaminharz, Dekorpapier, eine hochverdichtete Faserplatte (HDF) sowie ein Gegenzug aus imprägniertem Papier miteinander verpresst. Laminat besteht zu ca. 90 % aus Holz und ist oftmals mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet.

Der größte Unterschied besteht darin, dass bei einem Parkettboden die Oberfläche aus Echtholz besteht. Diese ist fußwarm und hat eine ganz besondere Haptik und Ausstrahlung. Laminat ist dank seines robusten Overlays aus Melaminharz zwar unempfindlicher gegenüber Verschmutzungen und Kratzern, aber nicht so fußwarm und natürlich in seiner Ausstrahlung. Der Bodenbelag besticht dank des Einsatzes spezieller Pressbleche mit lebhaften und natürlichen Optiken. Das geht bei der sogenannten Synchronpore so weit, dass die Hand genau das fühlt, was das Auge sieht. Die Oberfläche ist strukturiert oder glatt und ist je nach Qualität und Hersteller kaum von einer Landhausdiele aus echter Buche oder Eiche zu unterscheiden. Die beliebte Optik von Eichenparkett oder anderen Holzarten findet man in vielen Farben. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Dennoch gibt es bei Laminat durch den Einsatz des Dekorpapiers eine sogenannte Dekorwiederholung. Bei Parkett ist jede Diele ein Unikat und so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Unsere geölten Parkettböden sind sehr renovierungsfreundlich. Kratzer oder Abplatzungen können wunderbar kaschiert werden. Die Renovierungsfreundlichkeit zeigt sich bei Parkett auch darin, dass die Oberfläche je nach Stärke mehrere Male abgeschliffen werden kann. Das macht Parkett besonders nachhaltig und langlebig.

Sowohl Fertigparkett als auch Laminatböden sind für Fußbodenheizung geeignet. Eine Warmwasser-Fußbodenheizung ist der passende Klassiker unter den Fußbodenheizungen.

Der Kaufpreis für Laminat ist je nach Qualität deutlich günstiger als bei einem Parkettboden. Da beide Bodenbeläge ihre Vorteile haben, gibt es pauschal keine richtige oder falsche Wahl: Sie entscheiden, welche Aspekte Ihnen wichtig sind und welcher Bodenbelag diese am besten erfüllt. Wir stehen Ihnen bei der Entscheidungsfindung gerne mit Rat und Tat zur Seite. Unser großes Sortiment reicht von Parkett Eiche als gebürstete Landhausdiele bis zum Laminatboden in der Farbe Ihrer Wahl. Wir helfen Ihnen gerne, den passenden Boden bei uns zu finden.

 

Beliebte Wohntrends in Kombination mit Parkettböden

Wohntrends kommen und gehen. Einige Trends aber sind gekommen, um zu bleiben. Und das sogar für immer.

Das skandinavische Design, auch Nordic Style genannt, steht für pure Gelassenheit und lädt dazu ein, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Bei diesem Einrichtungsstil spielen großzügiges Licht, natürliche Materialien und weiße Accessoires eine übergeordnete Rolle. Ein Dielenboden darf in solch einem Heim nicht fehlen, da er das warme Ambiente unterstreicht: Eiche-Landhausdielen mit einer weiß geölten Oberfläche runden das Gesamtbild perfekt ab. Besonders zu empfehlen sind handgehobelte Oberflächenstrukturen, sie schaffen die perfekte Verbindung zum Nordic Style.

Ein weiterer trendiger Einrichtungsstil ist der Industrial Look. Ihre Wohnung bekommt so den ganz eigenen Charme einer umgebauten Fabrikhalle. Große Flächen, rostiges Eisen, blanker Rohbeton – dazu passt perfekt eine dunkle, rustikale Landhausdiele aus Eichenholz. Dieses Parkett Eiche hat eine gebürstete, strukturierte Oberfläche, die meisterhaft den industriellen Charakter widerspiegelt.

 

Parkettboden online kaufen beim LaminatDEPOT

Sie sehen, dass Ihnen bei der Auswahl Ihres Parkettbodens keine Grenzen gesetzt sind. Beim LaminatDEPOT finden Sie das Fertigparkett, das zu Ihren Wünschen und Ihren eigenen vier Wänden passt. Auf unserer Website haben Sie die Möglichkeit, online verschiedene Bodenbeläge im virtuellen Raumplaner zu testen. Laden Sie dazu gerne ein Bild Ihres Raumes hoch und erleben Sie den Boden in Ihren eigenen vier Wänden. Natürlich begrüßen wir Sie auch gerne in einer unserer Filialen, um Sie persönlich durch unserer Parkett-Ausstellung zu führen. Bei uns finden Sie etwas für jeden Geschmack: Eichenparkett als Landhausdiele oder Schiffsboden, gedämpft oder geräuchert, natur-geölt oder lackiert. Die Oberfläche kann dabei gebürstet oder handgehobelt sein. Unser breit gefächertes Sortiment mit verschiedenen namhaften Herstellern lässt keine Wünsche offen. Versprochen!