Häufige Fragen zum Thema Vinyl

Vinylboden ist ein Kunststoffboden, Laminat besteht dagegen zu über 90 % aus Holz. Vinylboden ist wasserresistent und ist im Gegensatz zu Laminat auch für Bäder geeignet (Wichtig: Bitte nicht direkt in der Nasszelle verlegen!). Vinylboden ist fußwarm, Laminat dagegen eher fußkalt. Vinylboden ist grundsätzlich weicher und damit auch leiser als Laminat. Laminat ist kratzfester als Vinylboden. Dagegen ist Vinylboden rutschhemmender als Laminat.
Vinylboden ist wasserresistent und damit auch für die Verlegung in Bädern bestens geeignet. Er ist unkompliziert zu verlegen, geräuscharm und sehr pflegeleicht. Vinylboden ist fußwarm und überzeugt durch ein angenehmes Gehgefühl. Durch seine geringe Höhe eignet sich Vinylboden optimal für Renovierungen. Für Fußbodenheizungen ist er dank seines geringen Wärmedurchlasswiderstands nahezu perfekt. Allerdings ist Vinylboden anfälliger für Kratzer. Mit speziellen Reparatur-Sets bekommen Sie diese Kratzer allerdings gut in den Griff. Da für das Verlegen ein ebener Untergrund nötig ist, können Sie Vinylboden nicht überall problemlos verlegen. Gegebenenfalls bedarf es dann einer sorgfältigen Unterbodenaufbereitung. Schwere Gegenstände können auf diesem Bodenbelag mitunter Druckstellen hinterlassen.
Für alle Wohnräume. Sie können Vinylboden auch in Küche oder Bad verlegen, allerdings niemals direkt in der Nasszelle. Wichtig: Bei schwimmend verlegten Böden muss die Küchenzeile „entkoppelt“ werden.
Bei Warmwasserfußbodenheizungen ist das kein Problem. Allerdings muss der Wärmedurchlasswiderstand beachtet werden. In Kombination mit der Dämmung darf der Wert von 0,15 m²K/W nicht überschritten werden. Bei elektrischen Fußbodenheizungen fragen wir, sofern die entsprechenden Daten vorliegen, gerne für Sie beim Hersteller nach. Es besteht die Gefahr, dass der Boden zu schnell aufheizt und die Oberflächentemperatur deutlich mehr als 27 Grad beträgt.